VDA Band 2 (Gelbband, Januar 2026): Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick!

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Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick!

Die neue Ausgabe setzt einen klaren Schwerpunkt:
👉 weg vom starren Nachweiskatalog – hin zu einem risikobasierten PPF-Verfahren

Aus meiner Sicht sind das die wesentlichen Änderungen:
✅ Risikobasierter Ansatz als Leitprinzip
Der Umfang des PPF-Verfahrens wird stärker über das Produkts-/Änderungsrisiko bestimmt.

✅ Weniger Dokumentationsaufwand
Die Anzahl der einzureichenden Nachweise/Formulare wird reduziert – bestehende Nachweise können stärker referenziert werden.

✅ Risikobewertung explizit im Prozess verankert
Bei nicht vollständig erfüllten Anforderungen wird die Risikobewertung zum zentralen Entscheidungsinstrument.

✅ Abweichungen werden risikobasiert bewertet
Nicht nur „formal erfüllt / nicht erfüllt“, sondern differenzierter Umgang mit Abweichungen (z. B. temporär akzeptiert).

✅ Stärkere Strukturierung der PPF-Abstimmung mit dem Kunden
Umfang, Inhalte, Zeitplan und Nachweisführung müssen noch klarer abgestimmt werden.

✅ Mehr Fokus auf Software im PPF
Software-Nachweise (z. B. Qualitätskennzahlen, FOSS-Dokumentation, bekannte Fehler) werden sichtbarer integriert.

✅ Digitalisierung der Abwicklung
Ein Online-Tool soll die bisherigen Excel-Vorlagen perspektivisch ablösen.

✅ Bessere Anschlussfähigkeit zu AIAG PPAP
Die Gegenüberstellung PPF ↔ PPAP unterstützt die Einordnung in internationale Freigabeprozesse.

💡 Mein Fazit:
Die Änderungen sind sinnvoll – vor allem, wenn sie in der Praxis wirklich zu mehr Risikofokus und weniger „Dokumentenverwaltung“ führen.